DB0ROW – Wetterstation


Wetterstation von DL7BJ

Wetterstation von DB1TN 

Wetterstation von DB0ROW 

 

Mit freundlicher telefonischer Genehmigung von PCE.

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Erklärung der Wetterstation auf dem Flugplatz
Die Anlage ist ca 3 Meter über Grund installiert

Wie wohl die meisten wissen, besteht in der Regel eine Wetterstation grundsätzlich aus zwei Teilen. Ein Empfänger und ein Sender. Der Sender hat die Aufgabe, die aufgebauten Daten von Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Temperatur, Feuchtigkeit und einiges anderes auf zu nehmen, um zu wandeln und dann zum Empfänger zu senden. Der Sender von PCE sendet auch die Zeit von DCF-77 im Paket mit. Gesendet wird alle 48 Sekunden in 868 MHz Bereich. In den meisten fällen störungsfrei.

Der Sender hat zwei durch ein Solarmodul aufladbare 1,5 Volt Batterien. Wenn die Batterien aufgeladen sind, ergibt sich eine Spannung von ca. 3,3 Volt welche aber schnell wieder auf ca. 3 Volt abfällt wenn die Sonne sich wieder hinter die Wolken schiebt. Gleichzeitig hat diese Spannung auch mit der Ausgangsleistung zu tun. Laut Angaben sind ca. 100 Meter drin. Die Entfernung zum Empfänger ist aber ca. 200 Meter. Weil die Strecke absolut ohne Hindernisse ist, funktioniert die Anlage einwandfrei.

Wenn die Sonne mal nicht scheint, wird die Leistung auch mal geringer und schon sind die Übertragungen auf diese Entfernung nicht mehr gegeben. Nach einigen Überlegungen habe ich ein Netzteil vom PC genommen und die 3,3 Volt die an diesem Teil immer gegeben sind angezapft und parallel an die Batterien angeschlossen. Die Batterien können nicht überladen werden und die Ausgangsleistung vom Sender ist ständig stabil.

Der Empfänger freut sich über ein stabiles Signal und es wird dauerhaft ein Ergebnis angezeigt. Weil der Empfänger ein USB Ein/Ausgang hat, wird ein PC angeschlossen der die gesendete Daten vom Sender auch empfängt. Gleichzeitig wird eine 5 Volt Spannung vom PC abgegeben um den Empfänger damit zu speisen und die 3 eingelegten Batterien zu sperren.

Auf dem Computer muss natürlich eine Software installiert sein, die diese empfangenen Daten wiederum in brauchbare Dateien setzt. Ich habe eine Software eingesetzt, welche mit APRS zusammen arbeitet. Diese Software wird  Cumulus   genannt. In diese SW kann man unser Rufzeichen eingeben um diese dann bei APRS auf die Landkarte mit dem Zusatz- Zeichen „WX“ darstellen zu lassen. Ein PC im Kontroller-Turm läuft fast immer und daher ist von ENERGIE-VERBRAUCH kaum die Rede.

Ein Nachteil hat die ganze Sache: im Winter ist kaum Flugverkehr auf dem Rotenburger Flugplatz und daher ist der PC öfter aus als an. Die Daten – Übertragung auf APRS ist natürlich dann nicht immer gewährleistet. Neben bei werden die Wetter- Daten auch noch auf unserer Homepage OV-I19 dargestellt. Weil da dann die Anzeige auch nicht immer stimmen kann, habe ich erstmal eine andere Wetterstation eingestellt um wenigstens etwas Bewegung in der Darstellung zu haben. Nicht nur die Wetterstation auf dem Flugplatz ist vor Ort, sondern die Kamera und mehrere Antennen sind auch auf dem Turm installiert.

Dazu mehr im nächsten Jahr 2015 über Hamnet in Projekte auf unserer Homepage. Wenn zu der Wetterstation noch Fragen sind, dann bitte über unsere Mailingliste damit jeder eingetragene mit diskutieren kann. Es ist nicht schlecht, ein bisschen von unserem Hobby öffentlich dar zu stellen. Frage und du kriegst eine Antwort.

  DB1TN        Tjitze   DB1TN